Sonntag, 6. April 2008

Früh am Morgen

Früh am Morgen

Diese Aufgabe ist mir sehr leicht gefallen, da ich jeden Morgen in der Früh Zeitungen austagen gehe. Normalerweise habe ich immer meinen MP3-Player im Ohr, eine Woche lang habe ich bewusst darauf verzichtet, da sich zu dieser Zeit die Natur von ihrer schönsten Seite zeigt. Kaum Verkehr auf den Strassen und der Übergang von der tiefschwarzen Nacht zum langsamen erhellen gefallen mir besonders gut. Die Geräuschkulisse um diese Zeit ist sehr speziell. Wenn die Vögel beginnen zu zwitschern sollte man genau hinhören. Da ich sowieso total fasziniert bin von den verschiedenen Vogelarten wollte ich mich speziell darauf konzentrieren, wie diese Tierwelt langsam erwacht.
Sobald die Dunkelheit beginnt zu weichen, beginnen die Tiere zu erwachen. Wir Menschen brauchen dafür einen Wecker. Aber die Tiere leben in einem sehr grossen Einfluss der „Natur“. Der Tagesablauf wird angepasst.
Auch die Stille zuvor gefällt mir sehr. Das rascheln der Blätter, wenn der Wind bläst. Das Geräusch des Regens der mal stärker, mal schwächer wird. Die Stimmung mit dem sich die Natur um diese Zeit präsentiert ist magisch.

Gabriela Stillhart

Agenda 21

Der Agenda 21 gerecht zu werden, ist eine wichtige Aufgabe für uns Lehrperson im Hinblick auf die globalen Zusammenhänge. Mann kann vor allem im Bereich Mensch und Umweltsolche Zusammenhänge gut aufzeigen. Dies sollte nicht mit nur einem Thema abgehakt sein, sondern nach und nach im Alltagsleben aufgezeigt und integriert werden, so dass es zur Lebenseinstellung wird: Recycling, sparsamer Umgang mit Schulmaterialien, Wasser, Strom, und auch Abfalltrennung, saisongerecht essen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, usw. Dies sind alles Bereiche, in denen die Kinder etwas zu Nachhaltigkeit beitragen können und vielleicht auch ihre Eltern und Freund dazu bewegen können, nachhaltig zu handeln.
Eine gute Umsetzungs- Ideen dazu wären Klassenübergreifende Projekte oder die im Artikel erwähnte Ausstellung in Schaufenstern. Sehr wichtig finde ich hier, dass man handelnd lernt und nicht einfach "trocken" vermittelt wird. Schliesslich wollen wir bei den Kindern etwas bewegen. Dies verstehen sie jedoch nur, wenn sie es erfahren, sich selber informieren und zu Diskussionen angeregt werden.
Sehr gut geeignete Themen wären wie: Wasser, Woher kommt die Schokolade, Klimawandel, Abfall, Tourismus. Ich könnte mir gut vorstellen, in jedem Mensch und Umwelt- Thema ein, zwei Aspekte der Agenda 21 mit einzubeziehen. So wächst das Verständnis für diese Thematik.

Die Natur geniessen

Wenn du für eine Stunde glücklich sein willst, betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, dann heirate. Wenn du aber für immer glücklich sein willst, werde Gärtner. (Chinesisches Sprichwort)

Der Mensch ist ein Teil der Natur und hat in ihr seine Heimat. Seit langem schon lebt er in der Polarität zweier Seelen: als Kulturwesen einerseits und als Naturwesen andererseits. Doch je mehr er sich von seinem ursprünglichen Eingebundensein in der Natur entfernt, umso grösser wird sein Bedürfnis nach ihr. Deshalb wird gerade heute die Natur als Quelle für innere Harmonie, Seelenruhe und Gesundheit wiederentdeckt - eine wohl dringend nötige Neuorientierung, nachdem die westliche Zivilisation die Natur über Jahrhunderte immer mehr zurückgedrängt hat.“ (Münchhausen, Wo die Seele auftankt, S. 130) In die Natur zu gehen und sie bewusst wahrzunehmen, finde ich sehr entspannend und rückt mein negativ gewordenes Weltbild wieder ins Positive oder fegt meine schlechte Laune weg.

Obwohl es bereits dunkel wurde und es zu schneien begann, habe ich mich auf eine Bank gesetzt, das Gesicht gegen den Himmel und die Augen geschlossen. Eigentlich bin ich kein Fan vom Winter. Aber dort zu sitzen und den Schnee auf dem Gesicht zu spüren, hat für einen Augenblick meine Meinung geändert. Es wurde immer stiller, je länger es schneite. Man konnte förmlich spüren, wie der Schnee die Menschen in die Häuser vertrieb. Der Schnee hat wirklich etwas Meditatives. Aber nur selten wird dies auch wahrgenommen.Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie schön die Natur ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer so scheint, und wieviel sie einem geben kann, wenn man es nur zulässt...



Ostereier

Während den Ostern habe ich über bemalte, essbare Ostereier nachgedacht. Sie werden in diversen Farben und Mustern angeboten. Aber wieso eigentlich bemalen? Ich habe kurz im Internet geforscht und habe folgendes herausgefunden: "Fastenpraxis - Fleischgenuss ist (war) Katholiken und orthodoxen Christen während der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern verboten; Eier wurden als „flüssiges Fleisch“ mitgerechnet. So entstand ein Überangebot und man hat die Eier abgekocht, um sie haltbar zu machen." (Wikipedia) Gefärbt wurden sie ca. ab dem frühen 13. Jahrhundert. Wahrscheinlich steckt nichts weiter dahinter als die Eier schöner aussehen zu lassen, wenn sie verschenkt werden. Aber zurück zur Vernetzung mit mir selber. Schön bemalt gehen die Eier natürlich einen längeren Weg und durch mehr Hände als gewöhnliche Eier. Diejenigen, die wir im Supermarkt kaufen, kommen von verschiedenen Bauern, genauer von den Hühnern, und werden dem Grossverteiler verkauft. Dieser lässt sich die Eier maschinell färben und verkauft sie dann wieder weiter. Mir ist auch aufgefallen, dass eigentlich alle gekochten Eier das ganze Jahr hindurch gefärbt in den Regalen stehn. Wiederum der Gedanke, dass die Ostereierbemalerei gar nicht so besonders ist. In dieser Beziehung habe ich überigens nur einen Beitrag geleistet: Die Eier im Coop gekauft und selber gegessen oder verschenkt. Zu Hause, vor allem als Kinder, haben wir die Eier jeweils selber gefärbt - mit Zwiebelhäuten und Gräsern (Klee, Löwenzahn, usw.) Seit ich ausgezogen bin habe ich erst ein Mal Eier selber gefärbt. Ist es die Bequemlichkeit oder weil es alleine keinen Spass macht oder vielleicht die fehlende Zeit für solche Dinge? Wahrscheinlich von jedem ein wenig. Auf den ursprünglichen SInn des Ostereierfärbens zurück zu denken, wäre es wohl besser und persönlicher, die Eier selber zu färben. Denn eigentlich könnte so auch wieder ein Industriegang weggelassen und ein Stück Familie zurückgewonnen werden.

Freitag, 4. April 2008

Natur bewusst erleben

Für diesen Auftrag ging ich an einem freien Morgen erste einmal spatzieren. Doch fühlte ich mich nich nicht inmitten der Natur. Mir viel auf, wie wir Menschen bereits jede mögliche Perspektive beeinträchtigen. Man muss schon fast direkt auf einer Wiese stehen und auf den Boden starren, um keine Anzeichen von menschlicher Zivilisation zu sehen. Selbst dann hört man in der Ferne eine Autobahn, wie in meinem Fall, oder einen Ferienflieger. Die Spuren der Menschheit sind allgegenwärtig.
Etwas genervt über diese Tatsache lief ich weiter, begegnete viele Spaziergängern, Häusern, Telefonmasten, Strassen, Wegweiser, Robidogs,.....
In einem kleinen Waldstück nahm ich die Gelegenheit war, den gepflegte Pfad zu verlassen. Ich lief etwas in das Waldstück hinein und setzte mich inmitten des Waldes auf den Waldboden. In dieser Position konnte ich endlich der Zivilisation ein Stück weit entfliehen. Da die Büsche aus dieser Position genügend hoch waren, um mir den Blick aus dem Waldstück zu verwehren. Auch dämmte der Wald die Zivilisationsgeräusche etwas. Das ist wohl das Höchste der Gefühle um reine Natur zu erleben, zumindst in meinem näheren Umfeld.
Nun versuchte ich mich rein auf diese "Stille" und auf die Natur zu konzentrieren. Doch ich muss zugeben, dass es für die ersten ca. 20 Minuten beim Versuch blieb. Es fiel mir schwer meine Gedanken zu ordnen. In dieser idyllische Ruhe kamen mir nur Gedanken zu meiner inneren TO-DO-Liste. Ich überlegte was ich nach dem Spatziergang noch zu tun habe etc. pp.
So erging es mir eigentlich die ganze Zeit über. Diese Gedanken konnte ich eigentlich nur verdrängen, als ich auf den Rücken lag und die Baumkronen studierte. Ich musste mich wie zwingen, über etwas anderes zu denken. Doch auch dies funktionierte nur flüchtig und ich entschloss mich, meinen Gedanken nachzugeben und wieder nach Hause zu laufen um diese TO-Do-Liste abzuarbeiten.
Im Nachhinein finde ich es sehr bedenklich, dass ich anscheinend schon fast nicht mehr in der Lage bin, mich einfach nur an der Natur zu erfreuen. Nicht nur das die Zivilisation beinahe überall sicht-, riech-und hörbar ist, beschäftigt sie einem auch noch an den schönsten Orten. Sind wir Menschen wirklich so an unsere eigens erschaffene, zivilisierte Welt und Probleme gefesselt???

Freitag, 28. März 2008

Natur erleben

Am Ostermontag bin ich sehr früh von der Sonne geweckt worden. Ich stand auf und ging ins Wohnzimmer. Mein Wohnzimmer war so hell, wie an einem Sommermorgen. Als ich nach draussen schaute, sah ich Schnee! Ich freute mich sehr über den Schnee und die Sonne zugleich. An diesem Morgen um 08.30 beschloss ich einen Spaziegang zu machen. Ich hab die Ruhe genossen, die der Schnee gebracht. Ich behaupte, dass es viel ruhiger ist, wenn es Schnee hat.
Die Ruhe und das schöne Bild von verschneiten Bäumen und der scheinenden Sonne hat mir sehr gut getan.

An einem anderen Tag erlebte ich die Natur anders.
Es war an einem Abend als es sehr fest windete. Alle leichten Sachen, die auf dem Balkon waren, wurden weggefegt. Das Rauschen der Bäume hörte man sogar in der geschlossenen Wohnung. Irgendwie war es beängstigend und gefährlich.

Die Natur ist schön, kraftvoll und gefährlich zugleich. Sie nährt uns, bietet uns Schutz und hat die Möglichkeit alles zu zerstören.
Ich habe grossen Respekt vor der Natur. Vorallem wegen den Naturkatastrophen, die es pausenlos gibt. Ich glaube, dass sich die Natur mit diesen Katastrophen wehren und schützen will. Wir sollten diese Hilferufe der Natur ernst nehmen, damit wir uns weiterhin an ihr erfreuen und von ihr lernen können.

Samstag, 22. März 2008

Bedeutung der Natur - Snowboarden

Oben angekommen, steige ich aus dem Skilift und bewege mich mit einem Fuss in der Bindung mühsam nach vorne. Ich suche einen freien Platz zwischen den Leuten, um mein Snowboard festzubinden. Der Wind rauscht mir um die Ohren und ich ziehe mich zusammen. Meine Nase schmerzt vor Kälte. Mühsam setze ich mich auf den nassen Schnee und ziehe mein Snowboard an. Ich schaue um mich herum. Schneebedeckte Berge, Vögel, Helikopter, sonnige Skipisten, Pistenmarkierungen, Bergrestaurants, Ski- und Snowboardfahrer… Plötzlich werden meine Gedanken von einer Frau gestört, die fast in mich hinein gefahren wäre. Eine kurze Entschuldigung und ich wende mich wieder meinen Gedanken zu. Ein kräftiger Windstoss und der Schnee rast von den Pisten auf mich zu. Er bedeckt mich von Kopf bis Fuss. Vor Angst, dass mir die Wangen einfrieren, richte ich mich auf und fahre los. Ich rase die Piste hinunter und mache einige Tricks. In solchen Momenten wird mir immer bewusst, wie schön die Natur ist und was sie uns alles bietet. Es ist so ruhig, dass ich nur die Überwindung des Schneewiderstands meines Bretts höre. Ich liebe es, wenn ich am Pistenrand eine Pause einlege und die tolle Aussicht auf die Berge und das Tal geniessen kann. Am schönsten ist es natürlich, wenn mir die Sonne dabei ins Gesicht scheint.

Die Natur bietet vor allem in den Bergen Erholung, Spass und Unterhaltung: Gleiten auf dem Schnee, den Blick in die Berge, die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und das Einnehmen des Mittagessens unter freiem Himmel. Beim Snowboarden spüre ich die Natur extrem nah und merke, wie wichtig sie für mich ist!